Vizemeister im Jugend-Allgäu-Cup

25.09.2018

Ein bisschen geärgert hat sich der Nachwuchs des Allgäuer Golf- und Landclubs am Ende der Saison im Jugend-Allgäu-Cup (JAC) schon. Denn wieder einmal hat es in den Teamwertungen Brutto und Netto "nur" zum zweiten Platz hinter dem erfolgreichen Titelverteidiger Waldegg-Wiggensbach gereicht. Doch schon nach kurzer Zeit war allen klar: Die Ottobeurer Golfjugend hat auch in diesem Jahr wieder tolle Ergebnisse nach Hause gebracht und Vizemeister-Titel sind doch durchaus auch ein Grund, stolz zu sein. Zumal in der Netto-Teamwertung letztlich nur fünf Punkte auf den Sieger fehlten. Dritter wurde jeweils der Nachwuchs es GC Hellengerst.

In den Einzelkategorien lagen die Ottobeurer Mädchen und Buben in drei von sechs Klassen vorn. Im Brutto männlich holte sich Tim Reiniger (Wiggensbach) mit 250 Schlägen den Gesamtsieg, Ottobeurens Keanu Offermanns wurde mit 252 Schlägen Dritter. Das zeigt, wie knapp es in dieser Leistungsklasse das gesamte Jahr über zuging. Das Brutto weiblich war hingegen fest in AGLC-Hand: Melanie Ziegner sicherte sich den JAC-Titel 2018 mit 247 Schlägen vor ihrer Schwester Monja (267).

In der Nettoklasse bis HCP 14,4 lag mit Keanu Offermanns (227) ebenfalls ein Ottobeurer ganz vorn, schlaggleich mit Nils-Levi Bock (Hellengerst). Und mit Samuel Strobl holte sich ein weiteres AGLC-Talent den Gesamtsieg in der Nettoklasse von HCP 46 bis 54 (110 Punkte). Lediglich in den Klassen B (14,5 - 26,4/Valentin Klawitter, Wiggensbach) und C (26,5 - 45/Selina Nezirovic, Wiggensbach) bleib das Podest ohne Ottobeurer Beteiligung.

Das Finale des JAC 2018 fand in Ottobeuren statt. Besonders erfolgreich waren die Gastgebern in dieser Runde auf den 9-Loch-Runden für die Golf-Anfänger. Im Turnier bis zur Handicapgrenze 45 wurde Sebastian Hannaby mit 39 Punkten Dritter und verbesserte seine Spielvorgabe auf 37. Auf der verkürzten 9-Loch-Runde von den grünen Abschlägen gewann Marcel Enderle mit 45 Punkten vor Elias Heidl und dem Wiggensbacher Ben Taylor. Verbessert haben sich auf Ottobeurer Sicht zudem David und Moritz Kratzsch sowie Amelie Kerwien.