Erfolgreiches 2025: So lief unsere Mitgliederversammlung

Die Zahlen, die Jörg Runge, im Vorstand des Allgäuer Golf & Landclub (AGLC) verantwortlich für das Greenkeeping, bei der jüngsten Mitgliederversammlung des Vereins vorgetragen hat, waren beeindruckend. Über 8.000 Arbeitsstunden seien im Jahr 2025 auf der Anlage im Süden der Marktgemeinde Ottobeuren geleistet worden. Allein 5.600 Stunden für die Pflege der Spielflächen. Die Fairways wurden 77 Mal gemäht. Pro Mähgang wurden etwa 55 Kilometer zurückgelegt – das ergibt insgesamt rund 4.200 Kilometer im Jahr. Ungefähr so viel wie einmal von Memmingen nach Moskau und wieder zurück. „Die Zahlen zeigen deutlich, wie arbeitsintensiv die Pflege unserer Anlage ist“, sagte Runge. Der Platz ist schließlich aber auch das Kapital des AGLC. 

Dem geht es nach wie vor sehr gut. Das bestätigte Schatzmeisterin Sigrid Leidescher-Paule in ihrem Bericht und erklärte: „Wir konnten unsere Einnahmen erneut in allen Bereichen steigern. Das ist wichtig, da auch unsere Kosten stetig höher werden. Alle Investitionen konnten aus dem laufenden Betrieb getätigt werden.“ Clubpräsident Oswald Berger nahm es wie seine Vorstandskollegen und die anwesenden Mitglieder mit großer Zufriedenheit und Freude auf. Berger blickte voraus und erläuterte die größten Projekte, die in diesem Jahr geplant sind. Zusammen mit dem Energiezentrum Allgäu (Eza) beispielweise wurde schon 2025 ein umfangreiches Energieaudit begonnen. Dabei wurden Verbrauch und Kosten in sämtlichen Bereichen auf den Prüfstand gestellt. Die Experten zeigten konkrete Maßnahmen zur Effizienzsteigerung auf – inklusive wirtschaftlicher Bewertung und nachvollziehbarer Handlungsempfehlungen. Auch ein Messstellenkonzept, mit dem die größten Energieverbraucher separat erfasst werden, wurde erstellt. Die Zusammenarbeit mit der Eza soll fortgeführt werden. Geplant ist außerdem eine Elektrifizierung bestimmter bislang fossil betriebener Prozesse. Etwa die Umrüstung diverser Maschinen im Greenkeeping auf entsprechende E-Modelle. Auf der Übungsanlage sollen schon bald Roboter unterwegs sein, um Bälle aufzusammeln und die Rasenfläche zu mähen. „Wir wollen unseren Weg, größtmögliche Autonomie zu erzielen, kontinuierlich weiterverfolgen“, sagte Berger.

Sportlich erfolgreich: Vier Aufstiege in einer Saison

Auch sportlich war das vergangene Jahr für den Golfclub Ottobeuren äußerst erfolgreich. Gleich vier Mannschaften feierten am Ende der Saison Aufstiege, das machte Sportwart Jürgen Emmerz stolz. Die Damen und Herren dominierte ihre Klassen und gehen nun mit ebenso großen Ambitionen in der Oberliga an den Start. Oben mitspielen wollen eine Liga höher auch die Herren der AK30, die souverän den Titel holten. Das Meister-Quartett komplettierte die AK50, die es in der 2. Liga heuer aber mit äußerst starker Konkurrenz zu tun bekommt. 

Pachtvertrag mit der Gastronomie verlängert

Bei allem Ehrgeiz und sportlicher Top-Leistungen steht im AGLC nach wie vor die Geselligkeit im Vordergrund. Nicht umsonst lautet das Motto „Golfspielen unter Freunden“. Das genießen in Ottobeuren immer mehr Golferinnen und Golfer. Mit über 900 Mitgliedern verzeichnete der Verein zum Stichtag 31. Dezember 2025 einen neuen Höchststand. Das hat der Golfclub auch dem guten und gezielten Marketing zu verdanken. Unter anderem war der AGLC Anfang des Jahres bei den Golftagen in München mit einem eigenen Stand vertreten. Vizepräsident Manfred Stock berichtete zudem von einem Imagefilm, der für 2026 geplant ist. Noch eine positive Nachricht für den Klub, seine Mitglieder und Gäste: Der Gastronomie-Pachtvertrag mit Familie Perkovic wurde ein weiteres Mal um drei Jahre verlängert. Auch in diesem Bereich baut der Allgäuer Golf & Landclub demnach auf Kontinuität.

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